Die Arbeitsstipendien der Stiftung Kunstfonds

Für die Stiftung Kunstfonds fing im Frühjahr 1980 alles mit fünf Millionen Mark zur Förderung zeitgenössischer bildender Kunst an. Ein Jahr später wurden die ersten Stipendien vergeben und künstlerische Projekte gefördert. Mittlerweile ist die Unterstützung, die dieser Fonds jüngeren bildenden Künstlern und Künstlerinnen zuteil werden lässt, wesentlich. Hier entsteht durch Arbeitsstipendien finanzieller Freiraum genau in einer Phase, in welcher die künstlerische Ausbildung abgeschlossen wurde.

Großes Engagement zur Stiftungs-Gründung

Seinerzeit engagierten sich der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler, die Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfreunde, der Deutsche Künstlerbund, der Bundesverband Deutscher Galerien, die Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst und die Künstlerin Rune Mields für die Gründung der Stiftung. Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine und das Internationale Künstlergremium schlossen sich später an. Dies waren Zeichen dafür, wie die Förderung besonders des Nachwuchses in der Kunstbranche ernst genommen wurde und im Übrigen heute noch wird.

Unkonventionelle Konzepte im Blick

Die Stiftung schaut ganz besonders dorthin, wo Veranstalterinnen und Veranstalter im Kunstbereich – seien dies Galerien, Kunstvereine oder Museen – nicht nur neue Wege gehen, sondern auch auf unkonventionelle Konzepte bauen, die zwar als innovativ, aber spröde und schwer vermittelbar gelten. Heute stehen zahlreiche bekannte Namen von jüngeren deutschen Künstlerinnen und Künstlern auf der langen Förderliste des Kunstfonds.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.